NEWS!
Halt! Ich weiss, ich weiss... Es ist Ewigkeiten her seit ich euch das letzte Mal mit News beglueckt habe. Genau, der Name News ist voellig fehl am Platz... Um dem etwas entgegen zu wirken, schreibe ich hier nun auch keinen Roman, sondern Fakten, News!
Als erstes ein paar Fotos von den Hunden - ja mittlerweile Mehrzahl.
Es hat Zuwachs gegeben - 7 Wochen alt, weiss mit einem schwarzen Ohr: ein aufgestelltes und freches Hundemeitli.
Rala ist sich noch nicht schluesslig ob sie die Nervensaege moegen soll oder nicht...
Fotogallerie -> Pura Vida - Costa Rica -> Rala/Tikal
Unter den Links findet ihr einen Link auf das Hotel (Cabinas Guarana), wo ich arbeite...
Vielleicht weckt das beim einen oder andern die Lust auf Urlaub...
Wo steckt sie dänn au?
Immer noch in Puerto Viejo de Talamanca in Costa Rica...
Und da werde ich vorlauefig auch bleiben... Es ist ja auch schoen warm hier und die Sonne scheint auch oefters als in der Schweiz...
Aber am 27.11.08 komme ich fuer ein paar Wochen in die Schweiz... Freue mich schon auf ein Pint Guinness im Paddy's ;o)

Unterwegs mit Gruppe 'No Stress'
von Nina am 17.04.2007 um 02:36:03

Sind die Pferde dort drueben wohl fuer uns gedacht? Mich beschleicht das leicht mulmige Gefuehl, dass meine Mutter heute Nachmittag nicht nur eine Mutprobe zu bestehen hat. Ohne grossen Widerstand erklaerte sie sich bereit mit Peter und mir eine Canopy-Tour (beim Canopy saust man an einem Seil haengend von Baumkrone zu Baumkrone...) zu machen. Dass die Tour aber auch Reiten beinhaltet, davon war bisher nie die Rede. Waehrend wir fuer den Canopy-Trip ausgeruestet werden - schon fast eine Bergsteigerausruestung mit vielen Karabinern, Helm und Handschuhen - frage ich unseren Guide ob die Pferde auf uns warten wuerden. Seine Antwort laesst keine Zweifel offen: Es geht per Pferd zum Canopy...
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Zur Abwechslung fast alles nach Plan...
von Nina am 05.03.2007 um 16:40:33

"Wir koennen unseren Plan auch aendern und zuerst an die Pazifikkueste fahren!" Das Plaene aendern laesst mich also auch in Costa Rica nicht los. Irgendwie scheint es mir unvorstellbar, dass auf einmal alles nach Plan laufen soll. Warum auch? So fahren Sandra und ich am naechsten Morgen nicht wie geplant an die Karibikkueste, sondern nach Montezuma, einem kleinen Ort an der Pazifikkueste. Wir freuen uns beide auf ein paar Tage Strand, Meer und Sonnenschein. Und fast noch mehr freue ich mich auf einen Tag Nichtstun, waren doch die letzten paar Tage fuer eine Diplomurlauberin ziemlich anstrengend...

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Das Phaenomen des Nichtsunts Part III: Die Zeit des Nichtstuns ist vorbei...
von Nina am 31.01.2007 um 20:08:06

Schaffen wir es wohl dieses Mal wie geplant abzureisen? Fragend schauen Luis und ich uns an und schuetteln beide den Kopf. Aus Samstag wird bei Luis Sonntag und bei mir Montag. Zwei Geburtstagsparties innerhalb von drei Tagen sind einfach zu viel, so dass wir noch ein paar Tage Erholung brauchen. Am Montag gilt es dann aber ernst, die Zeit des Nichtstuns ist nun also vorbei - zumindest voruebergehend. Von den Jungs vom Casa Perico erhalte ich naemlich den Auftrag Luis in San Pedro aufzuspueren und fuer seinen Geburtstag zurueck nach Rio Dulce zu bringen. Keine leichte Aufgabe, aber ich werde sie meistern!
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Das Phaenomen des Nichtstuns Part II: Diplomurlauber unterwegs
von Nina am 18.01.2007 um 21:07:05

"Wir fahren nicht mehr weiter!" "Was? Ihr fahrt nicht mehr weiter?! Ihr fahrt doch bis nach Cahapon?" "Nein, wir fahren nur bis hierhin!" Bevor ich mir eine weitere Antwort auf Spanisch zurecht gelegt habe, hat der Fahrer seine Camionetta gewendet und faehrt davon. Wir koennen es kaum fassen, hat uns doch der 'Ayudan' (Gehilfe des Fahrers; sammelt das Geld ein und be- und entlaedt die Camionetta) waehrend der Fahrt mehrmals versichert, dass sie nach Cahapon fahren. Ziemlich ratlos schauen Luis und ich uns an: Und jetzt?!? Setzen wir uns am besten mal an den Strassenrand und warten. Viel mehr bleibt uns so oder so nicht uebrig. Gibt es hier oben ausser ein paar Huetten, einer grandiosen Aussicht und vielen Bauemen nichts, was uns haette weiterhelfen koennen. Waehrend den naechsten zwei Stunden kommen fuenf verschiedene Personen vorbei und auf unsere Frage, wann der naechste Bus nach Cahapon faehrt, erhalten wir dann auch fuenf verschiedene Antworten. So geben wir das Fragen auf und wenden uns wieder dem Warten zu...
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Schriibe chani au morn na oder das Phaenomen des Nichtstuns Part I
von Nina am 10.01.2007 um 21:17:53

Nun bin ich ihm also endgueltig verfallen, dem Phaenomen des Nichtstuns. Ein Phaenomen dem auch andere im Casa Perico am Rio Dulce verfallen sind. Vor knapp einer Woche hier angekommen ist jeder Tag so ungeheuerlich ausgefuellt mit Nichtstun, dass es einem schon fast Angst macht. So haben wir uns eines Abends etwas Zeit genommen dem Phaenomen auf den Grund zu gehen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass der Ursprung des Uebels Faulheit ist. Schon der Trip per Boot ins Dorf erfordert unheimlich viel Energie und ist unglaublich erschoepfend. Mit dem Kajak zum Schwimmfloss fahren grenzt an Hoechstleistung. Faul, faeuler, Diplomurlauber. Scheint genau auf uns zuzutreffen. Und als Diplomurlauber ist halt auch das Schreiben etwas, dass sehr viel Zeit und Energie benoetigt. Seit meiner Ankunft endet darum jeder Tag mit dem mittlerweile schon fast legendaeren Satz "Schriibe chani au morn na!". Nun, heute scheint es jetzt morgen zu sein...
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Una Nicaragua linda sin pacto y corruption...
von Nina am 27.12.2006 um 15:04:47

Nicaragua hat eine bewegte Vergangenheit, welche mich sehr interessiert. Aus diesem Grund habe ich mir in Leon ein paar Tage Zeit genommen um mehr ueber Nicaragua und seine Vergangenheit zu erfahren. Mit einer lokalen Fuehrerin habe ich mich auf die Spuren der Sandinisten begeben. Von meiner Freundin Dani, welche seit drei Jahren in Nicaragua lebt, habe ich viel ueber die heutige Situation und die Meinung der Menschen in den Doerfern erhalten. Ich habe viel Interessantes, aber auch sehr viel Trauriges erfahren. Vor allem der Besuch in einem ehemaligen Gefaengniss aus Somozas Zeit hat mich sehr traurig gestimmt und gleichzeitig wuetend gemacht. Wuetend ueber die Brutalitaet der Menschen gegenueber anderen, wuetend ueber unsere Hilflosigkeit dem ein Ende zu setzen. Beste Beispiele findet man ueberall auf der Welt; sei es im Irak, auf Guantanmo, im Sudan oder ganz aktuell in Somalia.
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Berg- und Talfahrt der Gefuehle
von Nina am 19.12.2006 um 05:17:02

Dank einem platten Reifen steht unser Flieger immer noch in Dallas und ist nicht wie geplant auf dem Weg nach San José, Costa Rica. Ich weiss mittlerweile schon fast nicht mehr wie sitzen und moechte mich nur noch hinlegen. Bin ich doch schon gut 24 Stunden unterwegs. Nach ueber zwei Stunden warten, duerfen wir den Flieger endlich verlassen und kehren zurueck ans Gate. Gott sei Dank hat das Terminal D in Dallas ein Irish Pub, so dass ich mir ein Pint Guinness goenne. Auch ein paar andere vom Flieger haben die selbe Idee, so dass wir schnell eine nette Gruppe sind. Als wir mit ueber vier Stunden Verspaetung endlich doch noch abheben, amuesieren wir uns immer noch darueber, dass wir vor lauter Guinness fast den "Final call" verpasst haben...
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A bit of everything...
von Nina am 05.12.2006 um 20:02:17

"Due to bushfires, everybody has to leave!" Unglauebig schauen wir den Ranger an. Neben uns steht unser mit Essen und Getraenken voll beladenes Auto und fluestert mir grinsend zu: "Und ob er es ernst meint!" Wir koennen es auch noch nicht richtig fassen, als wir schon am Zelte abbrechen sind. Klar, Buschfeuer sind in Australien keine Seltenheit. Aber wieso wir? Und warum nicht drei Stunden frueher, als wir noch nicht alles aufgebaut hatten, die Autos noch leer waren und nicht voll gestopft mit verderblicher Ware und Eis! Und mit alles aufgebaut mein ich Camping a la Aussie! Zwei Hauszelte, Campingkueche, Campingtisch, Campingstuehle, Campingbetter... Ou well, mit australischer Gelassenheit ergeben wir uns schlussendlich unserem Schicksal und suchen einen neuen Zeltplatz, weit weg vom Feuer, und die ganze Aufstellerei beginnt von neuem...
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The answer is forty-two...
von Nina am 28.11.2006 um 10:55:20

Jetzt bin ich also stolze Besitzerin vom Buch 'The Hitchhicker's Guide To The Galaxy' , die Triologie in vier Teilen. Angefangen hat alles mit einem Missverstaendnis. Auf meine Frage ob ich die SMS meiner Freundin mit ja oder nein beantworten soll, meint Marcel: "The answer is forty-two." Ich schaue fragend auf meine Nateltasten und denke fuer mich: Wenn ich zwei und vier druecke, dann ergibt das keinen Sinn! Er muss wohl fuenf und zwei meinen. Das ergaebe dann nach Natellogik JA. "Du meinst wohl 52?" "Nein, forty-two!" "Hmm, also bei mir ists 42! Komisch, dein Natel muss wohl anders aufgebaut sein als meins." "Natel?!?" "Ja, Natel! Wenn ich die Kombination vier und zwei eingebe, dann ergibt das keinen Sinn. Gebe ich aber fuenf und zwei ein, dann ergibt das JA!" "Ich spreche nicht von der vier und zwei auf dem Natel, sondern von 'Forty-two, the Answer to the Great Question of Live, the Universe and Everything' aus 'The Hitchhicker's Guide To The Galaxy'!"
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Dust, Flies n Cowboys
von Nina am 17.11.2006 um 05:43:21

Die Kleider stehen vor Dreck, so auch meine Fingernaegel. Werde ich das alles jemals wieder sauber bekommen? Diese Frage rueckt auch gleich wieder in den Hintergrund. Andere Dinge als Sauberkeit und Aussehen sind hier wichtig. Die Pferde muessen fuer den bevorstehenden Ritt bereit gemacht werden. Eine Staubwolke naehert sich mir. Ich hoere Hufgetrappel und Motorenlaerm. Die Pferde werden mit dem Motorrad von der untersten Koppel, wo sie die letzten 20 Stunden verbracht haben, zu den Stallungen hochgetrieben. Schon flitzen um die 40 Pferde an mir vorbei in den kleinen Paddock vor dem Stall. Langsam legt sich der Staub und wir beginnen mit der Arbeit.
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